Beerdigung 2010

1. Station:

 

1. Die Giehl Lena, die arme Studentin, hat so dringend Kerwasgeld gebraucht, dass sie am Timo seiner Privatfeier des Pfand für ihre gesammelten Becher zurück verlangen wollte!

 

2. Weil der Zenker sein Bulldog mit Nebelfluid im Auspuff getunt hat, ist der so schnell den Kellerberg nauf gedüst, dass er die Ausfahrt zum Keller verpasst hat und dann grad noch vor der Hecken durch den Graben rauf gefahren ist.

 

3. Wenn der Derbachers Michael net scho am Nachmittag so viel Southern Comfort vernichtet hätte, hätte er bestimmt gewusst, dass man sich zum Wasserskifahren Ski an die Füße schnallen muss. Das Ganze hat er selbst nach dem 10 Anlauf net kapiert.

 

4. Weil der Schali sein Schnackenstich beim Ausflug net wie alle anderen mit Alkohol von innen desinfiziert hat, ist die Hand gleich mal auf die Größe eines Volleyballs angeschwollen. Damit´s auch der letze noch sieht, hat er die Hand immer schön auf dem Kopf getragen und alle haben zurück gegrüßt.

 

5. Die Eva, die Selig, hat aus Angst, dass der Sarotti wieder zu wenig Fleisch gekauft hat, gleich mal ihren Finger mit gegrillt. Ihre Kreation aus Steak und Finger nannte sie dann Stinger.

 

6. Damit die letzten wachgebliebenen Kerwasmadla net scho beim Kerwasausflug sich die Grippe holen, haben der Schali und der Titzi eine dreistündige Weltreise durch die Oberpfälzer Wälder zum Holzholen gemacht, leider haben sie erst am nächsten Tag gemerkt, dass gleich neben dran a riesen Haufen Holz lag.

 

7. Die Suche nach Kerwasthemen hat dem Zenker so des Hirn verkrampft, dass er dem Sarotti annähernd 200 Themen vorgeschlagen hat. Seine Erfolgsquote an gespielten Themen beim Umzug lag bei knapp 0%.

 

8. Weil der Zenker alle von seinen 200 Themen selbst spielen wollte, hat er schon 2 Wochen vor der Themenvergabe ohne Thema das Bauen angefangen.

 

 

 

9. Und weil er dann soviel Zeit kappt hat und er an Wagen für die Ewigkeit bauen wollte, hat na dann der Wikinger an Estrich auf‘n Wagen verlegt. Damit des auch den Zenker aushält hat na der Wikinger sogar gleich a Bewehrung mit nei gemacht.

 

 

Gepriesen sei der Schali, der Zenker, der Wikinger, der Quietschi, der Dosi, der Dütschi, der Maxi und alle anderen meiner Jungs

 

Amen

 

2. Station:

 

10.                     Weil die Kleinen vom Atomthema noch net so viel Erfahrung mit aufgeflexten Fässern haben, haben sie erst als alle, aber wirklich alle, ihre Finger aufgeschnitten, ehe sie festgestellt hatten, dass das Fass scharfe Kanten hat.

 

11.                     Und weil‘s in unseren Breitengraden zu dieser Jahreszeit kaum regnet, konnte auch keiner damit rechnen, dass ihr Pappmasche bei den ersten Tropfen gleich vom Wagen fließt.

 

12.                     Die Damen vom Reiterhofthema haben heuer beim Malen aufhören müssen, weil ihnen ihr Farben ausgegangen sind. Dumm nur, dass sie bei einem Malerbetrieb bauen und gleich neben dran ein Kasten mit lauter Brauntönen zum Mischen war.

 

13.                     Alle Jahre wieder verändert sich scheint‘s die Größe unseres Torbogens dermaßen, dass auch dieses Jahr der Torbogen wieder neu vermessen wurde. Dieses Jahr war es die Jaqueline Gescher und der Christian Albrecht.

 

14.                     Weil der Sarotti auch scho wieder ein paar Monate solo ist hat er sich gedacht, dass er beim Heimfahren vom Schnitzelessen mit der Grasmannsdorfer Straße rumknutschen kann, doch die fand des net so toll und hat na gleich des ganze Gesicht geteert.

 

15.                     Weil danach Sarottis Lippe wie frisch gespritzt aussah, wurde sie beim Wedelholen anständig mit Jägermeister zunächst von außen dann von innen gekühlt!

 

16.                     Und weil der Stiefel von der Giehls Lena sich den neuen Konturen von Sarotti´s Lippe besser anpasst als a Steinkrug haben er und der Clinch die Tradition des Stiefelsaufens wieder aufleben lassen.

 

17.                     Weil der Zenker so ein schüchterner Bub ist und Fremdkontakt ja so scheut, hat er den Wikinger und den Schali vor der Versammlung kontaktiert, um festzustellen, ob denn noch ein Platz zwischen den beiden bei der Versammlung zu haben ist.

 

18.                     Grad als der Sarotti in der Versammlung erklärt hat, dass mer sei Handy ausmacht, hat der Titzer aus 200 km Entfernung ein Exempel statuiert und hat den Sarotti sein Handy klingeln lassen.

 

Ein Dank an die Gema mit’n Bauhof, dem Felders, dem Fliegers Peter, dem Friese Selig, dem Schütz-Bau und allen anderen Gönnern und Unterstützern der Burgebracher Kerwa.

 

Amen

 

3. Station

 

19.                     Die Bayers Eva hatte ihren Heißhunger auf Gummibärchen bei der dritten Versammlung net unter Kontrolle g’habt und hat deswegen die Zigarettenfilter vo der Anastasia als Ersatz probiert.

 

20.                     Damit von nun an ganz Burgebrach weiß, dass der Kla Bossi a Problem mit dem Namen seiner Vorfahren hat, lässt er sich seit der Versammlung bloß noch mit Herbert Fotzka anreden.

 

21.                     Die Albrechts Miriam hat uns alle in großes Erstaunen versetzt, als sie sich in der Versammlung als Bruder von Julian und Christian geoutet hat.

 

22.                     Wir wissen ja net was die Friseure von Benni Herbstommer und vom Derbacher Michael von Beruf sind, aber mit Haareschneiden hat des gar nichts zu tun

 

23.                     Weil der Besl so großes Vertrauen in unsere neuen Burschen legt, hat er ihnen eine Email mit der Anleitung zum Baumaufstellen geschickt. Die Wortwahl hat den Sarotti sein Papa vor die Frage gestellt, was denn „Gang Bang“ sei.

 

24.                     Bei unseren jungen Kerwasburschen hat es auch dieses Jahr wieder einige Versprecher gegeben. Der Bayer Mike stößt am liebsten mit der Brüderlinde an und der Quietschi trinkt dabei am liebsten den äußerst ansteckenden Mumps-Sekt.

 

25.                     Nach der Schlachtschlüssel haben sich einige Malda so schweinisch gefühlt, dass sie gleich mal testen wollten wer von ihnen am lautesten Grunzen kann. Den lautesten Rüssel hat dabei eindeutig die Mohrs Birgit gehabt.

 

26.                     Die Sandra hat sich mit dem Türsteher in der Havanna gar net erst auf a G‘spräch eingelassen, sondern ihm gleich klargemacht, dass ohne ein anständiges Gebiss net diskutiert wird.

 

Gesegnet sei das heilige Barpersonal, der Eintrittsdienst, der göttliche DJ Uli, die allerbesten Helfer Ofi, Titzer und Schreiners Jochen und alle Kerwasburschen und Madla!!!!

 

Amen

 

4. Station:

 

27.                     Der Dorschi, der Casanova, hat dieses Jahr nicht nur alkoholtechnisch den Bock sondern auch mehrere Frauen abgeschossen. So hat er am Freitagabend gleich an Hattrick geschafft und 3 Frauen das Herz gebrochen und am Samstag nochmal eine draufgesetzt.

 

28.                     Manches Kerwasmadla war nach dem kurzen, maximal 5-minütigen Intermezzo, so voll Liebeskummer, dass sie sich erst wieder am Sonntag nach dem Umzug blicken lassen hat können.

 

29.                     Aus Angst sie könnten vor dem Umzug noch net ihren Pegel haben, ham die Kathrin und die Carmen dieses Jahr bereits in der Kirche Kirschlikör aus am Flachmann mit Röhrla vernichtet.

 

30.                     Dass mer in der Kirche sei Handy aus ham sollte, hat der Selig Simon noch net gewusst. Dass die Kirche um 9:30 Uhr beginnt hat hingegen der Udo, der Bauer, net gewusst, und gleich mal den McI während der Kirche angerufen.

 

31.                     Damits es den Burschen und Madla in der Kirche net zu langweilig wird, hat die Mohrs Birgit in der Bank mit einer Fingerpuppe a Kasperltheater vorgeführt.

 

32.                     Aus Angst vor Mord und Todschlag im Hause Mehlhorn, hat der kla Mehli seine riesige Fleischwunde dem Papa erst beim Umzug vor alla Leut gezeigt. Als dieser die Kriegsverletzung als unkritisch betrachtete, hat er sie im Anschluss ganz stolz überall rumpräsentiert.

 

33.                     Der Ernie war beim Umzug so in seiner Rolle als Datenschützer vertieft, dass er mit dem schwarzen Balken vor den Augen gleich mal a Straßenschild umgerannt hat.

 

34.                     Beim Dorschi hat das erste mal seit geschätzten 4 Jahren die Holzallergie wieder angeschlagen, woraufhin er sich nach dem Umzug mal kurz beim Kunner am Tisch schlafen legen musste und vo seim Vater ham gebracht wurde.

 

35.                     Weil sei Mutter net wollte, dass er was verpasst, hat sie na a paar Stunden später immer noch im Umzugsoutfit wieder auf Tanz geschickt.

 

36.                     Die Seligs Eva und die Giehl Lena ham die eigentliche Funktion der Vuvuzelas nach dem Umzug entdeckt. Beim Fussball wurde mit den Zuschauern Trichtersaufen gemacht, wodurch bestimmt einigen die Birne getrönt hat.

 

37.                     Der Manu, der Schwarm, is in seiner Rolle als Badi so aufgegangen, dass er sie gar nimmer ablegen wollte. Daheim angekommen erklärte er seiner Freundin halluzinierender Weise, sie muss erst am Banktresor rechts vorbei und dann die Eintrittserklärung für sein Zimmer unterschreiben!

 

Ein Hochpreis auf den Giovanni, des neue Ludwigx, den traditionsreichen Leo, den goldenen Hirsch, den Grasmannsdorfer Kaiser und den heiligen Schwana

 

Amen

 

Mögen sie uns allzeit Eintritt und immer gutes Bier gewähren!

 

5. Station:

 

38.                     Weil der Simon ja nicht hören kann, hat er mal wieder fühlen müssen. Nachdem er sich selber mit dem Dreschflegel eine über den Kopf zementiert hat, gab er dann doch seinen Dreschflegel freiwillig ab.

 

39.                     Damit die Gaßbockführer gleich mal a G‘pürr grieng, wie sich der Bock in Extremsituationen verhält, wurden sie vom Ofi mit dem Stinktier gleich mal beim Vögger ins Haus geschickt.

 

40.                     Früher im Osten, da hatten sie doch nisch! Deswegen wollte der klaa Mehli am Montag im Hirsch, nachdem er für Chaoszustände sorgte, demonstrieren, dass man Weizen auch aus Blumenvasen trinken kann!

 

41.                     Der Spörleini will anschienend doch net heiraten, sondern Pfarrer werden. Die Trauung hat er schon mal am Montagabend zwischen Titzer und Julia Dütsch in einer Messe im Schwanasaal vorgenommen!

 

42.                     Der Gurgi hat am Montagabend mal kurz seine weibliche Ader entdeckt und sich von den Mädels Mumm-Ohrringe ins seine eigentlich schon geschlossenen Ohrringlöcher stechen lassen.

 

43.                     Weil der Firsching, der Steffen, die Nute am Weiher am Montag nicht auffinden konnte, hat er sich ganz freiwillig in der Außenbar an den Eiern rumfummeln lassen.

 

44.                     Nachdem der Sarotti die Lena, die Giehl, in sei Zimmer zum schlafen eingesperrt hat, hat er sich so über die Trophäe so gefreut, dass er sie gleich mal a paar Stunden länger vergessen hat.

 

45.                     Am Kerwasmontag um 9a hat der Seismograph in Burgebrach Erdbebenwarnung rausgegeben, es gab aber keinen Grund zur Beunruhigung, es ist bloß der Zenker schlafend von der Bühne gerollert.

 

Es gibt Leute, die sind an der Kerwa niemals im Vordergrund,

aber genau wegen diesen Leuten ist auch Kerwa!

 

Zum Abschluss dieser hochheiligen Jubiläumskerwa 2010, möchte ich es nicht vergessen, mich beim Matze und beim Buggy für die langjährige Mit-Organisation der Kerwa bedanken.

 

Ohne Euch würde die Kerwa nicht so zelebriert werden,

wie wir dies heute tun!

 

Lob, Dank und Preis

sei euch in Ewigkeit!

 

Kerwa gestern,

Kerwa heute,

Kerwa in Ewigkeit!!!

 

Hochheiligste Kerwa 2010

Ruhe in Frieden!!!!