1. Station

  • Trotz Sprechverbot verliert die Lena net an Autorität. Auch wenn sie die ihr Goschen halten musste, was ihr schwer gefallen ist, hat jeder an der Silvesterfeier auf Sie mit ihrer Befehlszettel gehört.
  • Weil Borsti unzfrieden war in seiner Apres-Ski-Bar hat der Jonas Selig ihn kurzerhand mal über‘s Dach befreit. Um ihn vom Schmutz seiner Gefangenschaft zu befreien, wurde er anschließend in der Dusche gewaschen.
  • Weil die empfindlichen Nasen von Borsti‘s Gestank nicht schlafen konnten und um ihn von seinen Peinigern zu schützen, haben sie ihn mit der Absperrkette der Apres-Ski-Bar im Wald angebunden.
  • Die Suche nach Borsti am nächsten Tag hätte sich für Kommisar Sarotti einfacher gestaltet, wenn er vor Jonas die Sau nicht „Sau“ sondern gleich beim Namen „Borsti“ genannt hätte!
  • Borstis Geist wurde in eine neue körperliche Hülle gebracht und weilt seit der ersten Versammlung nun in unserer Mitte.
  • Aus Mangel an Verstand und Schlitten, sind die neua Kerwaskappos, der Wikinger und der Quietschi mit Tablettes die vereiste Skipisten nachts nunter gerauscht.
  • Weil die Kerwasburschen heuer net in ihr verschlossenes Schlafgemach kumma sind, wollten sie sich mit am Holzscheitla bemerkbar machen. Dabei war der Jonas Selig so treffsicher, dass er a Scheib’n zerstört hat.
  • Gott sei Dank, ham die Kapsweyerer die Lena Giehl mit ihrer freundlichen Art und Weis net so ganz verstanden, sonst wäre unsere Partnerschaft wohl nicht mehr so ganz vorhanden.

2. Station

  • Weil die Antonia, die Tochter von der Gymnastikbärbel, bei der ersten Versammlung am Kellerberg den Schwanakeller net gefunden hat, ist sie einfach wieder heim gelaufen.
  • Dem Reppers konnte es am Ausflug gar net schnell genug gehen. So hat er sich beim Huppendorfer kurzerhand selbst eingestellt und am Tresen den Zapfhahn bedient.
  • Der Jonas hat beim Ausflug des Frühstück aufgrund Grillgutmangels vorgezogen. Hätt er sei Augen richtig aufgemacht, hätt er nachts die Weißwürst net auf den Grill legen müssen.
  • Aus Mangel an Orientierung hat die Anna Winkler erstmal net den Weg aus dem Zelt gefunden. Als sie dann endlich draußen war, war sie der festen Meinung, dass sich das Klo im Zelt befindet.
  • Unser klan Kerwasburschen, der Jonas Nedihart, der Ferdinand Lamprecht, der Ziegler Flo und der Thomas Röckelein ham beim Ausflug ihr romantische Ader entdeckt und den Sonnenaufgang am besten Platz, auf der Verkehrsinsel, angeklotzt.
  • Der Reppers hat festgestellt, dass das Sprichtwort „säg nicht an dem Ast, auf dem du Sitz“ auch für Platten beim Wagenbauen gilt.
  • Der Clinch hat die Ideallinie für ihren Umzugswagen gesucht. So is er mit’n Baam hintendran scho vor‘m Umzug durch den ganzen Ortskern gefahren.
  • Alla Jahr wieder wird der Torbogen ausgemessen. Doch auch bei uns hält der Fortschritt Einzug. So sind heuer der Ferdinand Lamprecht und die Dietsch Katrin mit’n Lasermesser zur Tat geschritten.
  • Um jeden Zentimeter auszunutzen, ham der Flo Ziegler und sei Crew ihre Wägen extra 5 Zentimeter höher gebaut. Die Füchs haben einkalkuliert, dass man die Luft aus den Reifen lassen kann.

3. Station

  • Damit die Plakate heuer schneller trockna, hat der Petzolds Robert extra den Plakatfön geholt.
  • Bei die Chanys werden wohl nur Metall- und keine Gartenarbeit verrichtet. So is der Hannes mit der Blech- und net mit der Gartenschere beim Wedelnholen aufgetaucht.
  • Weil die Spörlein Maria zwa linka Händ hat, is sie beim Wedelnholen auch mit zwa linka Händschuh angerückt.
  • Heuer hatte der Sarotti mit der Umzugsbeilage einige Probleme. Um dem Safner des Frühstück mit ans Bett zu bringa, war er scho a Stund zu früh in Priesendorf gestanden und hat dann die Claudia nochmal a Stund später nüber g’schickt.
  • Danach hat er aufgrund eines Fehlers auf der siebten Seite, die Produktion stoppen und nochmal neu anwerfen müssen.
  • In Debring gibt’s wohl kan Kranz am Kerwasbaum. Jedenfalls hat unser Debringer Kerwamadla, die Vanessa, erstmal nachfragen müssen, für was überhaupt a Kranz gebunden wird.
  • Auch dieses Jahr ist zum Konservieren des Kranzes mal wieder das Haarspray besorgt worden. Dieses Jahr war es die Luzi Huttner und die Vorans Elke.
  • Das hat heuer aber net gelangt, so sind die Helene Bogensperger und die Alt Vanessa nochmal fort und ham a großa Rollen Frischhaltefolie geholt.
  • Da der Wikinger scho eins mit der Flasche ist, hat er sich fast ohne zu wehren, an die Flasche binden lassen. Dann is er noch mit einer Tonne Haarspray fixiert worden.

4. Station

  • Die Claudia, die Kerwasoma, hat heuer erstmal unserer Kerwasjünglinge Lara und Sophia lernen müssen, wie man Laternamaß trinkt.
  • Den Informationsdienst für die Schwanawirts-Elfriede hat heuer jeden Tag der Schwarmi im Hof erledigt. Des Interview hat der dann für die Nachwelt jedes mal auf Handy aufgenomma.
  • Weil der Clinch am Samstag früh vor lauter Rausch ka Ständerla g’habt hat, is er vorm Baumaufstellen mit am Ständerla vo die Kerwasburschen geweckt worden.
  • A Dank sie dem Öbern Schmied mit seim Vierkantglied. Ohne den hätten wir wohl den Kranz mit Siemens Lufthaken befestigen müssen.
  • Damit wir den Baum heuer in der Mitten kürzen konnten, hat der kla Langi den extra großen Baamverbinder beim Buggy geholt.
  • Sollte der Blitz heuer nein Baam einschlagen, passiert da gar nix. Dank unserer Spörlein Lena ist der nämlich professionell geerdet.
  • Der Zenker hat heuer weng a Abkühlung gebraucht. So hat er sich aus Mangel an Gleichgewicht mal kurz zu den Eiswürfel in die Kühltruhe gelegt.
  • Weil es sich mit Mundstuhl einfach beschissen küsst, hat die Vanessa ihrem Metzi im Bett noch schnell die Zähne putzen dürfen.

 

5. Station

  • Die Winklers Anna hat heuer nach’n Umzug am Kaffeetisch ihr ganza Verwandschaft nimmer verstanden! So hat sie alla, sogar die Oma, für besoffen erklärt.
  • Die Bogensperger Helene hat sich heuer als Pfandpiratin hervorgetan. So hat sie mit ihrer Becher vom Vorabend gleich den Rausch am nächsten Tag finanziert.
  • Unser Pfarrer sollte sich heuer glücklich schätzen. Die zwa Petzolds, die Protestanten ham nämlich heuer ihr Erstkommunion in der Kirche gefeiert.
  • Den klan Ulbrich hat in der Kirch anscheinend die Erleuchtung gepackt. Als einziger hat er die Predigt sinnvoll genutzt und die Sprüch für seinen Wagen fertig gedichtet.
  • Hartnäckig hat sich die Fischer Manu am Kerwasmontag gezeigt. A Viertelstund hat sie ihr Julia mit’n Waschlappen abgewatscht bis die endlich fit war um die Schule zu besuchen.
  • Der Sarotti hat am Kerwasmontag Angst kappt, dass die Straß eingefriert, so hat er nach’n Hahnaschlag die Gassen mit seinen salzigen Tränen geflutet.
  • Der Chrissi, unser neuer Kerwaskappo, hat noch weng wenig fränkisches Allgemeinwissen. So kennt er sich noch net mit den fränkischen Normen aus und hat gedacht a Schnitt sei a Seidla Bier.
  • Weil der Dorschi und sei Crew, sowie der Bauplatzbesitzer Fischer drei Tage unfähig waren, den Wagen nein Hof zu fahren, hat der Stirnweiß während der Zeit Betriebsausfall gehabt.
  • Dass der Stubi a alter Abschlepper is, hat er am Kerwasmontag mal wieder bewiesen. So hat er die Nesers Kathrin mit’n Bollerwägerla nauf der Dr.Albert-Zölch-Straß geschleppt.