Die Burgebracher Kerwa

Was ist die Kerwa?

Über die Kerwa

Die Burgebracher Kerwa ist wohl das wichtigste Fest im Landkreis Bamberg.
Zumindest kann man das für alle Burgebracher sagen. Das ganze Jahr richtet sich nach der Kerwa aus und die Kerwasburschen und Madla sind ein wichtiger Bestandteil des Dorfgeschehens geworden.

Die Kerwa findet immer am Sonntag nach Michaeli statt. Michaeli ist der 29. September - die Kerwa ist also meist am ersten Wochenende im Oktober. Der Auftakt ist das Einschiessen am Donnerstag. Am Freitag in der folgenden Woche wird die Kerwa mit der Beerdigung beendet.

Der Ursprung der Kerwa geht auf die Weihe der Kirche zurück. Dieser Grund ist aber mehr und mehr in Vergessenheit geraten.

Ursprung

Kirchweih wird seit dem Mittelalter als religiöses Fest anlässlich der Weihe einer christlichen Kirche gefeiert.

Heute spielt der religiöse Kontext oft eine untergeordnete Rolle. Wegen der einerseits weiten Verbreitung von Kirchweihfesten als auch ihrer jeweiligen lokalen Besonderheiten haben sich in den regionalen Dialekten verschiedene Bezeichnungen für die Kirchweih eingebürgert:

Begriff

  • Kirmes (aus "Kirchmesse")
  • Kerb, Kirb, Kermes (in Hessen, im Spessart, Rheinhessen Nordpfalz und Saarland)
  • Kier (in Oberndorf und in Marjoß im hessischen Jossgrund)
  • Kemmes (in Nassau)
  • Kirbe oder Kerwe, Kärwe (in der Pfalz, der Kurpfalz und Teilen Baden-Württembergs),
  • Kerwa bzw. Kärwa (in Franken),
  • Kerm (speziell in Unterfranken),
  • Kirwa (in der westlichen, mittleren und nördlichen Oberpfalz und im östlichen Teil Frankens),
  • Käada und Kiada (in der südlichen Oberpfalz),
  • Kerms, Kermst, Kärms oder Kärmst (Sachsen und Thüringen)
  • Kirda, Kirtåg bzw. Kiritåg oder ganz offiziell Kirtag (aus „Kirchtag“) in Österreich
  • Kirda, Kirta in Altbayern.
  • Kilwi oder Kilbi in Baden oder Vorarlberg.
  • Kirwe im Vogtland.


In der Schweiz ist der Begriff Chilbi geläufig, in den Niederlanden Kermis. Und sogar in einigen Regionen von Kroatien sagt man Kirvaj dazu.