Beerdigung 2002

Ausflug/Versammlung

Der Kunz' Matthias hat es g'schafft, auf'n Schwana Keller an einer gewöhnlichen ersten Versammlung den Weg vo der Schenk bis zum Schiff - Häusla mit Kotze zu markieren.

Der Spörlein?s Stefan ist totesmutig mit seim Rädla den Kellerberg nunterg'stochen, dummerweise musste er einem Autofahrer weichen und hot vorsichtshalber dem Hirschen sei neu's Kellermäuerla als Bremskraftverstärker genutzt.

Der kla Besl war beim Ausflug so auf der Kippe vo der Bierbänk und a vorm Nirvana g'höckt, dass es ihn als seine Banknachbarn aufstanden nein Bach katapultiert hat.

Bei diesem Sprung hat er dann eine dermaßen ernorme Flutwelle in Bewegung g'setzt das uns des ABC- Fäßla davon g'schwommen ist und der Bayers Michel dem gutem Stück sofort flußaufwärts nachspürte.

Als der Doofie mit seiner Kamera nachts ins Zelt gerumpelt ist konnte niemand den Besl aufhalten, den kleinsten aller Besel's zu präsentieren...

Unser grüner Jung - Kerwas - Bursch Dorschi hat es sich nicht nehmen lassen im eiskalten Bergbach alle Bier- Etiketten die sich von unseren Bierproviant in den reißenden Fluten verabschiedet hatten rauszufischen.

Die Anastasia, der bunte Vogel, hat die Kerwa mit Fasching verwechselt und hat sich zu jeder Versammlung an Topflappen aufg'setzt. Der Birkenstock war davon so begeistert, dass er des auch gleich nachmachen mußte.

Die Jung - Kerwasburschen und Madla waren von der Autorität ihrer Führungsleut so überzeugt, dass sie sich jedes Mal, wenn sie auf's Klo mußten, direkt bei diesen ab- und wieder angemeldet haben.

Der Igel wollt mit seiner Larissa am Ausflug alleine und entfernt vom Zelt nächtigen um ihr die Sterne zu zeigen. Am Morgen danach mußte er dann feststellen, dass er im Arm vom großen Besl aufwachte.

Mühlendorf/Wagenbauen

Unsere jungen Kerwasburschen ham heuer ein neues Flaschen- Stopf- Verfahren eingeführt. Das Stroh wurde von oben nach unten gestopft. Mit dabei waren: der hl. Minni-Kleine-Wenzl der hl. Hoff Bernd, der hl. Hoff Sebastian, der hl. Patrik Beck, der hl. Kunz Matthias, & der hl. Kröppelt Michael

Da der Kröppelt Michael nicht in die Flasche passte holt er gleich beim Kiefer's Michel das Stroh- Dichte- Mess- Gerät.

Um ein gutes Gesamtbild beim Umzug abzugeben hat die Dorsch Katharina auf ihrem Kerwaswagen sogar den Boden gewachst und gebonert. Als dann der erste Regenschauer beim Umzug einsetzte erstarrte ihr Gesicht.

Die Jäger's Angie und die Voran's Natalie ham heuer so Angst g'habt net durch'n Torbogen zu kommen, dass sie gleich zwaa Mal nachgemessen haben, des ana Mol hat ihna sogar a Bauhof- Leiter vo der Gema g'holfen.

Der Kunner hat sich heuer soviel Sorgen um weitere Kerwas - Babys gemacht, dass er die Burschen und Madla aufgeklärt, und des Benutzen von Kondomen ans Herzt gelegt hat. Wir konnten ihn grad noch abhalten, die Benutzung auch praktisch vorzuführen.

Dem Sarotti hat's in Mühlendorf so gut gfallen, dass er auf'n Weg zum Bus an fremden Mo umgerennt hat, als wiedergutmachung hat den arma Kerl der Besl dann wieder wachgeküsst.

Der Schreiner's Jochen hat beim Plakate aufhängen so drauf geachtet, dass a alles sei Richtigkeit hat, dass er für jedes Plakat sogar a Wasserwaag gebraucht hat.

Der Besl is zur Zeit so liebesbedürftig, dass er's momentan mit alla Mittel probiert. Nachdem nach Mühlendorf des Eierkraulen bei der Nina ihr'm Hund erfolglos blieb, wollt er ihn am Dienstag gleich nummol mit Bowle abfüllen.

Der Igel wor nach a paar Rigo so besuff'n, dass er im Leo, den Stuhl im Gang mit an Klodeckel verwechselt hat, net dass er na bloß hochgeklappt hätt - na er wollt dann a nuch unbedingt gecher die Wänd schiffen.

Freitag / Samstag / Sonntag

Beim Kerwasumzug konnte sich der kleine Kunz nur noch mit Müh und Not auf seinem Stuhl halten, so dass ihn der Besl nach der Hälfte des Weges nach Hause schickte musste. Der klitzekla Zwietsch machte sich dann wie Spider Man auf dem Weg nach Hause. Sein einziger Halt waren die Häuserzeilen Burgebrachs.

Der Thomann's Stefan lebt soweit hinter'm Mond, dass er des mit unsera neuen Währung nuch net mitgricht und am Sonntag in der Kirch an guten alten 10 Mark Schein geopfert hat

Der Hoff Sebastian, der klaa Mehli und der Beck Patrick ham sich am Freitag Nacht nein Wald g'höckt und ham unsere'n Kerwasbaam bewacht. Dabei haben sie sich so zu'gschüttet, dass der klaa Mehli dem Sarotti beim Abholen, des ganza Auto vollg'spiea hat.

Der Wenzel hat nach'n Umzug ana vo der Retzbacher Tanzenmäus dermaßen ana auf die Nasen geleucht, dass der Stefan kurzerhand mit sei'm Indianer Kostüm einspringen musste, eigentlich könnt des ja jeden passieren.

Der Sarotti, hat heuer beim Ausprobieren, ob die Schlegel noch gut sind, so a Kraft entwickelt, dass er fast dem Kunner sein Hof, aber auf jeden Fall den 'an Schlegel zerstört hat.

Der Hörby, des Oberkerwasmadla, hat anstatt mit zum Baamholen zu 'geh, die Madla 'nein Schwanawirt begleitet und denna beim Schnaps saufen g'holfn, wahrscheinlich hatte er Angst sich die frisch gefeilten, polierten & lackierten Nägel abzubrechen.

Die kla Herbstsommers Tanja hat sich, wie sie auf ihr'n Wag'n steigen wollt, so die Hosen zerrissen, dass sie beim Rest des Umzug alla Leut ihren Hintern präsentierte, nachdenklich machte sie nur warum ihr Thema plötzlich soviel Leute zum Lachen brachte.

Vor'm allseits beliebten Läusnigl, waren heuer derart viele Schießereien, dass der Sarotti überlegt hat, ob's nächstes Jahr, anstatt von Kerwas T-Shirts, net schuss-sichera Westen geb'n sollert.

Die klaa Jäger hat aus Versehn dem Mehli auf'm Haamweg so ins Auto g'spiea, dass dieser aus Angst dem arma Madla könnert was fehl'n sofort die Sani's kumma lassen hat. Wir sollten nicht vergessen, es war ihr erster Kerwastanz im ersten Kerwasjahr und sie hatte................. unser aller Mitgefühl.

Der Kerwas- Baam war heuer so schmal das er auf den Weg vom Wald bis zum Friedhof vom Schreiner Jochen und Kunz Matthias gestützt werden mußte. Der Bamm war sogar so zierlich das na unser alter kRewasbursch Helmut noch mitten beim Aufstellen beschneiden musste damit er nei des klana Löchla neirutschen konnte.

Montag bis Freitag

Der Achim wagte es doch tatsächlich am Montagabend mit etwas Kerwassekt um sich zu spritzen, worauf die neue bzw. einzige Frau Igel dermaßen in Rage geriet, sofort mit ihren dreieinhalb Tropfen Sekt auf der Bluse den Saal verlassen und nach Hause gehen wollte.

Der Chany konnt des neumodischa Blechringla beim Albert nemmer säng. Kurzerhand holte er a Zanga und begann noch in der Wirtschaft mit dem operativen Entfernen des Störenfriedes.

Der Langi hat auf seim Heimweg am Montag an Zwischenstopp in der Bushalte gemacht. Als er dort dann vom Birkenstock und vom Mehli geweckt wurde, war er darüber so erbost, dass er sich die Kleider vom Leib riss und den Mehli über'n nächsten Gartenzaun schmiss.

Der mittler Wenzel war am Montag Mittag so besoffen, dass er sich sein Wecker statt auf 20 Uhr 30 auf 8 Uhr 30 g'stellt hat und so den ganzen Tanz am Abend einfach verschlafen hat.

Die paar eisernen Kerwasburschen und -madla, die die Hammer - Bowle gar leermachen mußten, ham danach immer noch net genug g'habt und ham noch a ganza Flasch'n Kirschlikör aus neun verschiedenen Bauchnabeln g'soffen.

Der große Zwietsch wor heuer so vo'm Gaasbock fasziniert, dass er den Schreiner's Jochen und dem Hoff's Sebastian davon überzeugt hat mit dem stinkerten Viech durch die ganz Wirtschaft zu gehen.

Die Zirkel's Elke war beim Hahnaschlag so darüber erbost, dass sie sich in ihrem Rausch net an ihr Tante anlehnen durfte, dass sie sich rumgedreht und ihr einfach vier Schellen neig'haut hat.

Die Spörlein's Simone hat dem Sarotti sei Mama am Montag nachmittag um viera ang'halten, um sie zu frag'n, wann denn endlich des Gaasbock rausgetanzt wird.

Dank den Bäcker- Arbeitshandschuhen hat es der Doofi noch 16 Jahren heuer endlich vollbracht den Hahna zu schlag'n. Wär's heuer wieder vergebens gewesen, hätt mä na nächsten Jahr wahrscheinlich um die 20 Maßkrüg nagelecht und mit aner Schneeschaufel zuschlag'n lassen.

Der Michl und die Gitti hot der Gaßbock so gerührt, dass sie noch dem goldnen Schuß Rotz und Wasser gegrinna ham.

Der Kunner hat beim Tartaressen dem armen, vielbeschäftigten und vor allem wichtigen Dr. Schimmelpfennig a Tartarbrot mit zam'st der Umzugsbeilage ins Krankenhaus nauf schicken lassen, um a sicher zu gehen, dass er a alla Themen die na betreffen, zu Kenntnis nehmen kann. "