Beerdigung 2006

Station 1:

 

Der Klaa hat heuer fürn Kerwasausflug a Action Tour geplant, aufgrund der mangelnden Stromschnellen wurde es aber eher zu einer romantischen Gondelfahrt.

 

Später am Abend hat der Simon uns aus sei'm Liederbüchla mit echt deutschem Liedgut versorgt und hat uns Hey JUDE von den BE-AT-LES vorgesungen.

 

Daraufhin ist es dem Atze so schlecht geworden, dass er im Schneidersitz, wie der Buddha persönlich, dem Zwitsch auf die Liege gekotzt hat.

 

Zum Trainingslager nach Mühlendorf ist der Spörleins Walter so pünklich losgefahren, dass der Buggy, der Jochen und sei Julia, einfach zu spät waren. Der Sarotti war der Meinung, nachdem der Göllers Andi und der Schillers Jürgen da waren, er könnte bedenkenlos losfahren.

 

In Mühlendorf haben sie den Wernsdorfer Tobias stundenlang im ganzen Örtla g'sucht, der hat aber lediglich sein dringendes Bedürfnis am Klo gestillt.

 

Wieder zurück in Burgebrach, wollt'mer dann alla beim Happy Brotzeit machen, der hat uns a singa g'hört, hat aber aus Angst um sein Pressack Bestand net aufmachen traua.

 

Bei die Versammlungen hat der Ofi es noch nicht gemerkt, dass der Kunner auf seim Keller mitterweile richtige Klos hat, und ist nach wie vor nach wie vor die Treppe hochgelaufen.

 

Weil der Mohr's Stefan heuer so an Bärenhunger g'habt hat, hat er sich beim Kunner a anzelner Pommes bestellt, die er sich a nuch mit am annern geteilt hat.

 

Der Simon, die schizophrene Persönlichkeit, hat sich in der Versammlung auf einmal, zu Jamie Oliver verwandelt, und hat dem Kunner Gezeigt, wie man Zwiebeln richtig schneidet.

 

Station 2:

 

Der Ofi, ihr werd's net glaum - hat fei wirklich richtige Schuhe - die er allerdings bei starkem Regen auszieht, weil die Füß leichter zu waschen sind, als die guten neua Schuh!

 

Etz hat der Besl scho heuer mit zwaa, handwerklich etwas unbegabteren Personen - nennen wir sie Madla - gebaut, er hat allerdings net damit gerechnet, dass er der Kathrin und der klann Gulasch auch noch das Zopf - Flechten beibringen muss.

 

Der Udo hat heuer im Torbogen so weit die Latten ausgefahren bis er oben angestossen ist. Des ganze haben sie dann beim Aui in liegender Position nachgemalt. Und weil des noch net sicher genug war, haben sie nuch a Lasermessgerät gholt.

 

Weil beim Ofi alles a weng grösser ist, hat er zu langa Schrauben durchn Hänger gejocht. Um diese Unfallgefahr zu beseitigen, hat der Schreiners Jochen Weinkorken auf die Spitzen gedreht!

 

Und weil die Kerwa a was mit Kirche zu tun hat, stösst die Thomann Theresa seit zwei Jahren auf die Kerwa, die Burschen und die Bibel an.

 

Beim Wedelholen hat die Jana ihre fahrende Imbissbuden beim Hahner auf Parkplatz gstellt, allerdings net vorna dro, sondern hinten, wo beim Heimkommen das Tor schon geschlossen war.

 

Die Giehls Lena, hat heuer lieber den Wedelbieger gholt, des is a besser, als sich die Schuh im matschichen Wald dreckig zu machen.

 

Weil dem Hilf Lukas sei Mofa sowieso so untergewichtig besetzt war, hat er heuer gleich mal den großen Kronkorken beim Mohr's Baptist gholt.

 

Station 3:

 

Der Schillers Jürgen, der arme Ossi-Student, hat aus Angst, dass sei Kerwas-Rationsmarken net reichen, dem Sarotti sei Kerwasliederbüchla bei ebay versteigert.

 

Weil der Mohr's Peter scho lang nimmer, eigentlich nuch nie -Bulldock g'fahren is, hat na der Gulsch vorm Umzug nuch 2 Fahrstunden gegeben.

 

Beim Kranzbinden hat die Jana, die Nürnberger vor lauter Eifer sogar nuch ihren Schlüssel mit eingebunden. Sie hat nur an Grund gsucht um über die Kerwa net ham zu müssen.

 

Der Besl wollt sich beim Bäcker nuch an Sack Wedeln holen, als er dann wieder beim Gulasch war, hat er gemerkt, dass er den Sack mit Abfall erwischt hat.

 

 

 

Beim Staakopf hat's heuer scho im Hof geraucht, aber nur, weil der mittler Wenzel mit am Metallsägeblatt versucht hat sei Latten durchsägen.

 

Um Wertstoffhof a tatsächlich fehlerfrei auf'n Wagen zu schreiben, hat's die Eva der Claudia extra vorgeschrieben, als sie dann fertig war, hat aber trotzdem des T gefehlt.

 

Der klaa Kreck war so eifrig dabei die Bodenplatten zu lackieren, dass er es net gemerkt hat, dass er um sich rum und sich somit eingemalt hat.

 

Der Chany hat der Julia heuer im Hirsch a unmoralisches Angebot gemacht, dumm war nur, dass sie net gewusst hat, warum mer am Madla im Bauch rumstochern soll.

 

Station 4:

 

Der Vollmanns Andi hat am Freitag nimmer gecheckt, dass sowohl die Musik als auch die Leute schon heim waren. Er hat trotzdem des Stagediven von der Bühne probiert.

 

Nebern Gulasch haben wir heuer eine weitere kulinarische Köstlichkeit bei die Kerwasburschen - den Haxen - der hat a gleich am Freitag so viel g'suff'n, dass er mit Gott telefoniert hat.

 

Damit beim Baumaufstellen heuer a alles gut geht, ist der Schwarm Manuel zum Pfarrer gelaufen, damit dieser den Baum segnen kann.

 

Der Cepi war beim Matschi so heiss auf a Brotzeit, dass er net bloss - - wie die annern - des ganza Gebetbuch vorg'sunga, sondern a a Osterpredigt g'halten hat.

 

Der Matschi war so sehr auf sei Moni bedacht, dass er sie mit ihrem gebrochen Baa mit'm Rollstuhl nein Schwanawirt g'fahrn hat.

 

Unser Kerwasfotograf, der Sperber Hans, war vom vielen Knipsen so erschöpft, dass er beim Überspielen von der Kamera an seinem Computer eingeschlafen ist.

 

Die Tanzmaus Kiwi hat nach'm Umzug den Marklplatz mit der Turnhalle verwechselt und auf die Staa geturnt, wie wenn's a Matten wäre.

 

Erschöpft davo' is sie dann bei der Marga eing'schlafen und danach hat sie beim Schütz dem Staa-Elefanten gehuldigt.

 

Die Nina ist in ihra Rollen als Bordsteinschwalbe so sehr aufganga, dass sie ihrem arma kranken Freund a Privatvorstellung im Krankenhaus geben hat. Die war so überzeugend, dass die zwa alten im Zimmer, sie gleich anschließend buchen wollten.

 

Station 5:

 

Weil dem Dorschi sei Mutter, öfter im Schwanawirt war als der Dorschi selber, hat sie ka Zeit g'habt, na sei drekigen Kerwas-T-Shirts zu waschen, so dass er in Zivil nauf'n Saal musste.

 

Auf'm Besl sei'm Heimweg hat sich dem Asia Joe sei Rollstuhl angeboten, als aber der Security Typ vom Läusnigl einschreiten wollte, ist er voll gegen die Mauer gedübelt.

 

Der Udo hat der Eva gleich a mol gezeigt wer der Herr im Haus ist, und hat sich von'ra wie a Imperator mit'm Leiter-Wägala durch ganz Burgebrach ziehen lassen.

 

Am Montag hat der Sarotti die ganzen Kerwasburschen mobilisiert die Kiwi zu suchen, dabei war die beim Chany dahaam nüchtern am Kaffeetisch g'sessen.

 

 

Die Yvonne hat an arma Grasmannsdorfer namens Hahn mit'm Ofi verwechselt und hat na in der Bar zur Sau gemacht, dass er dem Hahn die Flügel gebrochen hätte.

 

Die Lena Giehl wollt vom Sarotti nimmer verarscht werd'n, und wollt' für'n Eiermahler ums Verrecken kann Döner mehr holen.

 

Der Udo, der Zemstorfer Reig'schlafte, hat erst am Mittwoch beim Tartaressen erfahren, dass der Nachname vom Kunner net Schwanawirt, sondern Lechner ist. Mir ham na a gleich a erklärt, dass der Friedrich net Hirsch, sondern Pfiffer heisst.

 

Die Doppernass Yvonne, schon wieder, hat am Mittwoch vergessen, dass sie eigentlich Urlaub gehabt hätte, und ist auf die Arbeit gefahren.