Beerdigung 2008

Station 1:


Aus lauter Angst, dass na a Wildsau beim Schiffen stört, ist der Florin beim Ausflug den noch fast frischen Spuren in den Wald gefolgt.


Der Besl und noch einige Jünglinge ham heuer beim Ausflug die Morgenröte durch ihr riesen Feuer um fünf Stunden vorgezogen.


Weil der Besl beim Schiffen auf’s Feuer sei ganze Flüssigkeit verloren hat, hat er nachts noch ganz Kehlingsdorf wachgeklingelt, um den letzten Kasten Bier zu finden.


Um Sicherzugehen, dass der Bu a nüchtern hamkummt, hat der Florin nach Mühlendorf nachts nuch bei seim Vater antreten müssen – danach, hat er sich sei Sünden nuch mol durch’n Kopf gehen lassen.


Damit der Vater a stolz auf sei Madla sei kann, hat die Birgit heuer beim Wagenbauen alles per Hand sägen müssen.


Weil die junga Dinga wie die Annika nuch nie an Akkuschrauber in der Hand g’habt ham, ham sie beim Abbaua auf die Kerwasoma Kiwi gewartet.


Als die Annika dann doch a mol an Bohrer in der Hand g’habt hat, hat sie sich gleich an selbigem verbrannt.

Das aber a Alter vor Dummheit net schützt, sicht man am Ernie, der hat sich gleich mit Bohrer ins Bein gebohrt.


Der groß Wenzel muss ja Riesenkarnikel im Garten ham als er sei Kostüm vorgeführt hat, hat die Nachbera scho gemahnt sei Haustiere sin ausgebrochen


Dass sie ka scharze Löcher bei der Kollison mit’m Torbogen hinterlassen, ham der Schali und sei Crew vorm Umzug a Probefahrt durch’n Rathaus gemacht.


Ich danke dem heiligen Schwan, dem Hirsch, dem Leo dem Kaiser dem Hirschen und allen Wirtschaften


Amen


Station 2:


Weil die Julia Dütsch mit ihra 18 Jährla weiß was sie tut, hat sie beim Laternamass saufen gleich mol drei Klos im Kunner vollgedütscht.


Die Annika, voll auf ihren klan Bruder bedacht, hat na gleich a mol die wichtigsten Strophen im Liederbüchla ang’strichen, damit er diese auswendig lernt.


Die Mohr sollten wohl alla mol a wenig Tierkunde betreiben. Nach der Versammlung war im Falkweg nach der Birgit ihrer Meinung erst a Dachs, nach der Claudia ihrer Meinung a Katz und nach’m Sarotti seiner Meinung a Holzast gelegen.


Der Wenzel hat des Vieh gleich als Marder erkannt und hat na beschimpft, weil des Drecksding bestimmt sei Schläuch am Auto zamgebissen hat.


Weil der Sarotti und der Wenzel wissen, dass bei die Zwietsch der Marderfriedhof is, ham sie dem Viechla des letzte Geleit bis vor die Haustür gegeben.


Das der Dorschi sei Date mit’m Sarotti net verschläft, hat na die Kathrin extra sei’n Wecker g’stellt, dumm nur dass er am nächsten Tag nimmer gewusst hat warum.


Das der Besl riesen Wurstfinger hat, hat er spätestens nach’m Wedeln holen beim Kunner gemerkt. Seine Finger gingen nicht mehr so eng zusammen, dass er seinen Jägermeister aufgebracht hat.


Darüber, war er dann so sehr verärgert, dass er im Kunner randaliert und den Tisch net in die Höh sondern auf den Boden geworfen hat.


Gott sei Dank hammer vier kleine Tussis bei die Kerwasburschen dabei, die mit so viel Haarspray ausg’stattet sind, dass sie den Kranz damit wetterfest machen konnten.


Und weil der Jochen Angst g’habt habt die Stecker vermehren sich, wollte er auf Nummer sicher gehen, und hat deswegen versucht Weibla und Weibla zusammen zu setzen.


Wir danken dem Buggy, dem Ofi, dem Titzi, dem Jochen, und dem Matze


Amen








Station 3:


Weil der Udo Räder für sei Rutschen gebraucht hat, hat er beim Ludwig sämtlicha Müllkuften tiefergelegt.


Der Benny hat sich wieder mal voll in sei Thema neigelegt und hat sich sei Haar extra wie a Karpfen schneiden lassen.


Obwohl der Gaffa bei seiner Schuh im Keller g’schlafen hat, hat er es net g’schafft rechtzeitig zum Baumholen zu erscheinen!


Der kla Mehli hat an der ganzen Kerwa die Ortsmitte net verlasssen, und hat bei seim Wagen auf die Betonplatten g’schlafen.


Gott sei Dank ham der Mehli, der Dütschi und der Ludwig’s Klausi an Supermarkt gebaut, so hatten sie ka Probleme am Samstag nachts Brotzeit zu machen und ihr’n eigna Supermarkt leer zu futtern.


Der große Mehli, unser schwarzer Bruder, wollte scho den Umzug boykottieren, weil die Plakate für sein schwarzen Wagen SPD-Farben g’habt ham.


Der Titzi und der klaa Wenzel ham sich für’n Umzug extra a Polizeiauto gebaut, dass sie schneller zur Bauplatzsicherung nach Kapsweyer kommen.


Alle Jahre wieder macht der klaa Mehli mit seiner Freundin Schluß. Danach hat er sei Handy wegg’schmissen und sich für seine Sünden selber bestraft.


Weil die Simone ihr’n Schlüssel verloren hat, hat sie daham klingeln müssen, und hat als Tarnung a Lidl Tüten aufg’setzt. Dass so was nimmer passiert hat sie der Chany am nächsten Tag bis zu ihrer Haustür getragen.


Wir danken dem Felders, der Gema, der Feierwehr, dem Fliegers -Peter, dem Edelputz, dem Schütz-Bau und allen Firmen Burgebrachs





Station 4:


Der Spörlein Stefan hat sich am Sonntag Nacht am Dorfweiher andra G’sprächspartner gewünscht als bloss die Entla und den Matze und hat Leut zamg’schissen, die gar net do waren. Vor lauter Wut hat er nimmer genügend Energie g’habt und hat sich 250 Meter zu früh ins Bett geschmissen.


Der Sarotti hat am Sontag früh nach der langa Kärng Dampf ablassen müssen. Auf sein Atomschieß hin hat der Kunner erst mal Gasalarm geben müssen.


Nach der riesen Wahlschlappe hat unser schwarzer Bruder Mehli nur noch 43 Prozent Energie g’habt. Deswegen hat er sich heuer a überall zum Schlafen hingelegt. Komisch war bloß, dass er nach’m Schlafen auf der Treppen net Streifen wie a Streifenhörnla ghabt hat.


Und weil der groß Mehli a nur 43 Prozent seiner DANKE Schilder gebraucht hat, hat der klaa Mehli die annern 57 Prozent am Körper getragen.


Damit sich die Schlümpfe ihren teuern Wagen finanzieren können, ham sie nach’m Umzug 50 Cent für’s Rutschen verlangt. A Ausnahm hat mer nur für’n Bobby gemacht.


Um Auszuprobiern ob die Carmen mit ihra Stöckelschuh zurecht kommt, hat sie vorm Umzug erst mal an Catwalk im Garten nagelegt.


Weil der Böhmi bei die Ludwig gar so leis’ geklingelt hat, hat er danach sei Wasser aus der Butterdosen trinken müssen.


Die Seligs Doris hätt am Montag früh fast ihr Eva verraten. Als die Lehrerin angerufen hat, hat sie beinah den Schwan mit’m Doktor verwechselt.


Gesegnet sei der Arme besoffene Hahn, der Gaasbock, der Schwan und alle Kerwasburschen und Madla


Amen




Station 5:


Der Stefan hat die Trägheit der Masse unterschätzt und ist am Montag bei der Voerfolgungsjagd mit der Eva wie a Buggy mit 180 gegen die Wand gerast.


Obwohl der Klausi zum Scheissen immer heim rennt, hat er dann unter donnerntem Applaus nach 12 Laternamassen ins Pissbecken g’spiea.


Dass der Wirt vom Hirsch net Herr Hirsch, sondern Pfiffer heist, wird der Simon wohl noch lernen müssen.


Weil der kla Mehli an der Kerwa immer Heilfasten macht, scheinbar aber dann doch mal Hunger kriecht hat, hat er sich der Simone ihren Schlüssel gebn lassen und hat dort a Stückla Schwarzwäder Kirsch nei g’haut.


Weil scho wieder die Nikoläus in die Regale stehn, hat sich der Sarotti heuer gedacht, mach i doch mol wieder an Weihnachtstartar und hat die falsche Öffnung beim Zimtstreuer erwischt.


Dass in Burgebrach Zucht und Ordnung herrschen mussten der Ofi und sei Klaner auf schmerzliche Weise erfahren, und ham für’s net anschnallen im Schillerbüssla gleichmol 30 Euro zahlen müssen. Der Matze hat dabei nuch Glück ghabt, weil er a net im Kindersitz g’sessen war.


Dass der Herby sein Jetlag noch net überwunden hatte, hat mer am Montag g’sehn, als er uma halba fünfa zum Hahnaschlag antreten wollte.


Nur weil die Carmen Then mit vollster Liebe Eischnee gschlag’n hat, wurde der Tatar so locker flockig.


Aus lauter Angst dass die Leut auf die Stühl einschlafen, hat der Kunner heuer an neua Kerwashit rausgebracht, zu dem mer dann alla ham aufstehn müssen.


Gepriesen sei die Kerwa, die Feierwütigen Burgebracher, und alle Gönner der Kerwa in Ewigkeit Amen.


Nach der Kerwa ist vor der Kerwa!



Kerwa 2007 Ruhe in Frieden!!!!


Wen seina is heut...